Appell zum Jahreswechsel

Im Jahr 2021 verrichteten rund 900 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der VinziWerke österreichweit 97.000 Stunden und damit jenen Menschen geholfen, deren Not sich durch die Corona-Pandemie weiter verschärft hat. Wir sagen danke – und möchten dazu motivieren, jetzt umso mehr auf die Ärmsten unserer Gesellschaft zu blicken.
Ein zweites Jahr im Zeichen der größten Gesundheitskrise seit langer Zeit neigt sich dem Ende zu. Immer stärker zeigt sich, dass diese Ausnahmesituation auch gravierende Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Menschen hat – vor allem jener Menschen, die ohnehin sehr sparsam wirtschaften müssen. Dass die VinziWerke ihren wichtigen Auftrag, sich um all jene zu kümmern, die nirgendwo sonst Hilfe erfahren, weiterhin erfüllen können, verdanken wir dem wichtigen Beitrag von rund 900 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.
Die Kosten für das tägliche Leben steigen
Seit einem Jahr warnen wir davor, dass sich die angespannte Lage gravierend auf Menschen, die von Armut betroffen sind, auswirken wird. Und nun bemerken wir, dass sich ihre soziale Situation immer weiter zuspitzt. Immer mehr Personen suchen unsere Anlaufstellen auf – vor allem auch viele neue Gesichter – darunter Menschen, die zwar einen Arbeitsplatz haben, mit ihren Einkünften allerdings nicht bis zum Ende des Monats auskommen. Sie sind verzweifelt, weil sie nicht wissen, wie sie im Folgemonat ihre laufenden Kosten decken sollen. Das Inkrafttreten des neuen Sozialunterstützungsgesetzes hat das Leben dieser Menschen, aber auch jenes unserer Bewohner*innen und Gäste, nicht leichter gemacht. Dass seit Monaten Energiepreise, Mieten und auch Ausgaben für Güter des täglichen Lebens stetig im Steigen begriffen sind, verschärft die Situation weiterhin. Auch unsere VinziMärkte vermerken einen Zuwachs von bis zu 40 Prozent der Kund*innen. Das ist eine mehr als alarmierende Situation.
Die Helfer*innen benötigen Hilfe
Als wohltätige Organisation leben die VinziWerke zu 75 Prozent von Spenden. Um weiterhin Menschen auffangen zu können, die nirgendwo sonst Hilfe erfahren, sind wir auf die Großzügigkeit unserer Unterstützter*innen angewiesen. Das reicht aber nicht. Es ist wichtiger denn je, das soziale Auffangnetz abzusichern und weiter auszubauen. Dazu müssen Anstrengungen – auch von Seiten der öffentlichen Hand – übernommen werden. Wir halten auf jeden Fall die Stellung und sind für alle da, die unsere Hilfe benötigen.
Danke für euren Beitrag!
In 40 Einrichtungen und Projekten setzen wir diesen Leitsatz um. Der Betrieb wäre allerdings nicht möglich ohne die Unterstützung unserer 900 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, die in diesem Jahr unglaubliches geleistet haben: 97.000 Stunden ihrer freien Zeit haben unsere Ehrenamtlichen in unseren Häusern und mit Bewohner*innen verbracht, ihnen ein offenes Ohr, tröstende Worte, Ratschläge und menschliche Wärme geschenkt. Dafür möchte ich ihnen im Namen aller, denen dadurch geholfen wurde, von ganzem Herzen danken.
Teil werden
Wer auch Teil unserer großen Gemeinschaft werden möchte oder am Ehrenamt interessiert ist, kann sich gerne an folgende Koordinationsstellen wenden.
- Koordinationsstelle Graz. +43 316 58 58 00 bzw. vinzihaus@vinzi.at
- Koordinationsstelle Wien. +43 676 8742 31 10 bzw. vinziwerke.wien@vinzi.at
- Koordinationsstelle Salzburg. +43 676 8742 31 21 bzw. vinzidach@vinzi.at
Ihre Spende wirkt!
Dank Ihrer Spende können wir täglich 450 Menschen ein Bett und eine warme Mahlzeit sichern, 1.450 Menschen täglich mit Lebensmitteln versorgen und ihnen ein „vinziges Stück Hoffnung“ schenken. Alle Informationen zum Spenden finden Sie hier.
