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Wiener VinziWerke schlagen Alarm: Hilfe dringender denn je benötigt!

Fast 44.000 Nächtigungen haben die Einrichtungen der Wiener VinziWerke im vergangenen Jahr verzeichnet und akut obdachlosen Menschen eine Grundversorgung angeboten. Doch eine nachlassende Zahl an freiwilligen Helfer*innen und wirtschaftlich schwierige Zeiten stellen die Organisation vor große Herausforderungen. Deshalb bitten die Wiener VinziWerke dringender denn je um Unterstützung!

Kochdienst im VinziBett Wien (c) Dybowski

Am 29. April endet in diesem Jahr das Winterpaket des Fonds Soziales Wien, das 1.000 zusätzliche Plätze für Menschen ohne eigenes Zuhause anbietet. Damit leistet die Stadt Wien einen wichtigen Beitrag für die Versorgung wohnungs- und obdachlos gewordener Menschen. Doch das Ende des Winterpakets erleben die Wiener VinziWerke oft als Herausforderung, wenn die Nachfrage stark ansteigt.

Letzte Anlaufstelle

Die Wiener VinziWerke richten ihr Angebot an eine spezielle Zielgruppe, die in großer Not lebt: „Wir nehmen Personen auf, die aufgrund prekärer Ansprüche durch alle Netze der öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Hilfsangebote fallen. Für sie bilden wir die letzte Anlaufstelle, bevor sie unter unmenschlichen Bedingungen ohne Mittel, Versorgung oder sicherem Schlafplatz im Freien übernachten müssen“, betont Rafael Kirchtag, Koordinator der Wiener VinziWerke.

Umfassendes Angebot

Das Angebot der VinziWerke umfasst 80 Betten in der akuten Nothilfe, aufgeteilt auf die Notschlafstellen VinziPort und VinziBett. Letzteres hält außerdem Plätze für längerfristige Aufenthalte bereit, womit gemeinsam mit dem VinziDorf Wien zusätzliche 50 Betten verfügbar sind. In der Koordinationsstelle werden Menschen in schweren Lebenslagen beraten, im VinziMarkt mit günstigen Lebensmitteln und in zwei VinziShops mit leistbarer Kleidung versorgt. Das Auslaufen der Winterhilfe stellt die Notschlafstellen jährlich vor Herausforderungen. „Fakt ist, dass wir leider nicht jede Person aufnehmen können, die an unsere Tür klopft“, so Rafael Kirchtag.

Ganzjährig geöffnet

Fast 44.000 Nächtigungen haben die beherbergenden Einrichtungen der Wiener VinziWerke im vergangenen Jahr verzeichnet. „Unsere Häuser halten das ganze Jahr über die Pforten offen und kommen auf eine Gesamtauslastung von über 95 Prozent. Das beweist einmal mehr, dass Armut keine Jahreszeiten kennt. Ohne des enormen Engagements von rund 300 freiwilligen Mitarbeiter*innen könnten wir unsere Einrichtungen nicht betreiben. Für dieses Zeichen der Solidarität sind wir sehr dankbar“, unterstreicht Rafael Kirchtag.

Hilfe weiterhin benötigt

Doch die Anzahl der Mitarbeiter*innen sinkt langsam: „Gerade jetzt, wo Menschen wieder verstärkt bei uns Hilfe suchen, benötigen wir die Unterstützung freiwilliger Mitarbeiter*innen, die mit uns diese wichtige Hilfe leisten wollen und können. Deshalb bitten wir alle Menschen, denen es möglich ist, ihre Zeit zu spenden sich bei uns zu melden.“, bittet der Wiener Koordinator.

Herausfordernde Zeiten

Auch wirtschaftlich stehen die VinziWerke vor herausfordernden Zeiten: „Die Kosten für den Erhalt unserer Einrichtungen sind enorm gestiegen. Zwar werden wir weiterhin von der öffentlichen Hand unterstützt, doch die Subventionen reichen nicht aus. Die Hälfte der Kosten müssen durch Spenden getragen werden. Mehr denn je sind wir auf die Unterstützung von Privatpersonen und Firmen angewiesen und sind über jede Spende dankbar“, appelliert Rafael Kirchtag abschließend.

Kontakt

Menschen, die an einer freiwilligen Mitarbeit interessiert sind, können sich jederzeit bei Rafael Kirchtag unter vinziwerke.wien@vinzi.at bzw. unter der 0676 8742 31 10 wenden.

Spendenkonto

Spenden an die Wiener VinziWerke sind steuerlich absetzbar. Unter diesem Konto kann man helfen: AT94 2011 1293 5364 6100
Online kann man auf www.vinzi.at bzw. www.vinzistore.at spenden.

Presserückfragen
Svjetlana Wisiak, BA
Leitung Kommunikation
E: presse@vinzi.at
M: +43 676 8742 31 05

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