Am 5. Dezember ist Tag des Ehrenamts: Die VinziWerke danken 800 Menschen, die sich österreichweit für armutsbetroffene Mitmenschen in unseren Einrichtungen und Projekten einsetzen. Doch die freiwillige Arbeit wandelt sich und stellt die VinziWerke vor neue Herausforderung. Neue Helfer*innen sind jederzeit willkommen!

Giving Tuesday
Mit „Black Friday“, „Black Week“ und zahlreichen Angeboten lockt derzeit der Handel Menschen, ihr Weihnachtsgeld in Waren zu investieren. Am heutigen Dienstag geht es hingegen ums Geben: „Der Giving Tuesday wurde ins Leben gerufen, um das Geben in den Vordergrund zu rücken und damit Menschen zu helfen, die es schwerer im Leben haben, als wir. Dabei muss der Beitrag nicht immer die Form von Geld annehmen. Viele Menschen spenden uns auch ihre Zeit – und halten die VinziWerke so am Leben“, unterstreicht Nicola Baloch, Geschäftsführerin der VinziWerke, „denn keine unserer Einrichtungen könnten wir auch nur eine Woche lang ohne unsere freiwilligen Mitarbeiter*innen betreiben.“
Tag des Ehrenamts
Jährlich wird am 5. Dezember der Tag des Ehrenamts begangen. All jenen, die ihre Freizeit herschenken und damit ihren Mitmenschen helfen, drücken wir an diesem Tag unseren tiefsten Dank aus. Stolze 800 Menschen sind es in den Einrichtungen und Projekten der VinziWerke Österreich, die täglich Freiwilligen-Dienste übernehmen. Im Jahr 2024 kommen sie gemeinsam auf rund 100.000 Stunden, die sie in den Dienst der guten Sache stellen. „Unsere Freiwilligen schaffen eine neue Ebene in der Kommunikation mit unseren Gästen, Bewohner*innen und Kund*innen“, erklärt Nicola Baloch, „oft ist die Hemmschwelle niedriger gegenüber freiwilligen Helfer*innen, wodurch es Gästen leichter fällt, sich ihnen gegenüber zu öffnen und ihre Sorgen mit ihnen zu teilen. Sie leisten dadurch einen unheimlich wertvollen Beitrag für Menschen, die bei uns Hilfe suchen.“
Neue Herausforderungen
Doch das Ehrenamt ist im Wandel begriffen. Das bekommen auch die VinziWerke zu spüren: Während die Anzahl der Freiwilligen gleich bleibt, sinkt die Anzahl der Stunden, die in Diensten verbracht werden, ab: „In der Akquise von Freiwilligen merken wir, dass wir Menschen leichter für punktuelle, projektgebundene Aktivitäten mobilisieren können. Hier sind sie auch gerne bereit, sich intensiv einzubringen. Immer seltener finden wir allerdings Personen, die langfristig und regelmäßig Dienste übernehmen. Das hat verschiedene Gründe: Einerseits sind die Anforderungen im persönlichen Umfeld unserer Freiwilligen komplexer geworden – etwa durch Betreuungspflichten gegenüber Enkelkindern. Andererseits merken wir auch in diesem Bereich, dass unsere Helfer*innen zunehmend selbst von den andauernden Krisen betroffen sind – und deshalb zum Beispiel in der Pension arbeiten oder einen zweiten Arbeitsplatz finden müssen“, gibt Nicola Baloch zu bedenken.
Einladung
Dennoch möchte die VinziWerke-Geschäftsführerin Menschen ermutigen, ins Ehrenamt zu schnuppern: „Wer an einer freiwilligen Mitarbeit bei den VinziWerken interessiert ist, kann sich jederzeit bei uns zu einem unverbindlichen Gespräch melden. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, muss über keine Vorerfahrungen verfügen. Man sollte jedenfalls Offenheit, Empathie und ein bisschen Zeit mitbringen. Viele unserer Freiwilligen erleben ihre Dienste bei uns als eine Bereicherung. Ich lade alle Menschen ein, sich selbst davon zu überzeugen!“
Kontaktdaten
Interessierte können sich jederzeit in den Koordinationsbüros unserer Standorte, oder aber in den Einrichtungen direkt melden:
- Graz: 0316 58 58 00 oder unter der Mailadresse vinzihaus@vinzi.at
- Wien: 0676 8742 31 10 oder unter der Mailadresse vinziwerke.wien@vinzi.at
- Salzurg: 0676 8742 31 21 oder unter der Mailadresse vinzidach@vinzi.at
Presserückfragen
Svjetlana Wisiak, BA
Leitung Kommunikation
E: presse@vinzi.at
M: +43 676 8742 31 05
