
Temperaturen bis zu 34 Grad und kaum Abkühlung in der Nacht – der Beginn der diesjährigen Hitzewelle stellt eine Gefahr für wohnungs- und obdachlose Menschen dar. In der Steiermark wurde der Hitzeschutzplan aktiviert. Die VinziWerke appellieren an Menschen, anderen in Notfällen zu helfen. Schutz für wohnungslose Personen, die besonders von Auswirkungen der Hitze gefährdet sind, bieten Einrichtungen der VinziWerke.
Hitzewelle kommt.Am kommenden Wochenende werden Temperaturen bis 34 Grad erwartet. Die GeoSphere Austria hat deshalb eine Hitzewarnung ausgegeben, in der Steiermark wurde der Hitzeschutzplan aktiviert.. Demnach soll man lockere Kleidung und Kopfschutz tragen, genügend Wasser trinken und sich während der Tagesspitzen in Innenräume begeben.
Aufruf zur Achtsamkeit. Hitze stellt eine besondere Belastung für Menschen dar, die aufgrund von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit den Großteil ihres Tages im Freien verbringen müssen. Die VinziWerke appellieren deshalb an Menschen, in dieser Zeit besonders achtsam zu sein: „Wenn Ihnen Menschen auffallen, die desorientiert oder schwach wirken, sprechen Sie sie an und rufen Sie bitte im Zweifelsfall immer die Rettung“, appelliert Amrita Böker, Geschäftsführerin der VinziWerke. Für Menschen ohne eigenem Zuhause bieten die VinziWerke Zuflucht: „In fast allen unserer Einrichtungen können Bewohner*innen ganztägig Schutz suchen. Auch die Grazer Notschlafstellen VinziNest und VinziSchutz, die in den warmen Sommermonaten zwischen 7:00 und 15:00 Uhr geschlossen haben, sperren an diesem Wochenende bereits zu Mittag auf, um unseren Bewohner*innen einen Rückzugsort zu schaffen. Allen weiteren durch Wohnungsnot betroffenen Menschen raten wir, Hilfsangebote der Stadt oder anderer Organisationen, wie die ‚Klimaoasen‘ zu nutzen“, ergänzt Amrita Böker.
Helfer*innen willkommen! Um einen lückenlosen Betrieb über die Sommerwochen zu sichern, erinnern die VinziWerke an ihren letzten Aufruf: Freiwillige Mitarbeiter*innen werden derzeit in allen Einrichtungen gesucht. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Interessierte können sich jederzeit in den Koordinationsstellen oder direkt in den Einrichtungen melden.
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