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Bitte um Unterstützung: Auslaufen des Winterpakets setzt Wiener VinziWerke unter Druck

Presseaussendung

Mit Ende des Winterpakets in dieser Woche erwarten die Wiener VinziWerke einen großen Andrang in ihren drei Einrichtungen. Um weiterhin den Betrieb absichern zu können hofft die Organisation auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. Jede Hilfe ist willkommen – egal, ob in Form von Sach-, Geld- oder Zeitspenden.

Im VinziPort stehen ganzjährig Schlafplätze zur Verfügung. (c) VinziWerke

In dieser Woche läuft in Wien das alljährliche Winterpaket aus, das über die kalten Monate zusätzliche 1.000 Plätze für die Versorgung von obdach- und wohnungslosen schafft. „Für die Wiener VinziWerke stellen der April und Mai immer eine besonders herausfordernde Zeit dar. Wir können in unseren drei Einrichtungen insgesamt rund 130 Schlafplätze für Menschen in Notlagen zur Verfügung stellen. Mit Auslaufen des Winterpakets stellen wir meistens eine große Welle an neuen Anfragen fest, obwohl unsere Einrichtungen ganzjährig nahezu ausgelastet sind“, erläutert Rafael Kirchtag, Koordinator der Wiener VinziWerke.

45.300 Nächtigungen

Im Jahr 2025 verzeichneten die zwei Notschlafstellen und eine Dauerherberge 45.300 Nächtigungen. Damit waren die Häuser zu 97 Prozent ausgelastet. Ein Großer Andrang nach Beendigung des Winterpakets stellt vor allem für die freiwilligen Mitarbeiter*innen eine zusätzliche Belastung dar: „Ehrenamt ist eine tragende Säule bei den VinziWerken. Unsere Freiwilligen verrichten täglich Empfangsdienste und sind damit die ersten Ansprechpartner*innen, wenn Menschen auf der Suche nach einem Bett vor unserer Tür stehen. Sie abweisen zu müssen fällt unseren Mitarbeiter*innen natürlich schwer“, erklärt Rafael Kirchtag. Ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen werden bei den VinziWerken deshalb intensiv begleitet. Bei Bedarf etwa auch mit Supervision, Deeskalations-Seminaren, Erste-Hilfe-Kursen und ähnlichen Fortbildungen.

Weiterhin warmes Essen

Eine weitere tragende Säule stellen zahlreiche Spender*innen dar, die mit Geld- und Sachspenden den Betrieb der Einrichtungen sicherstellen. Ein unersetzlicher Beitrag, der sich vor allem bei der täglichen Mahlzeit zeigt: „Manche Quartiere mussten in diesem Winter aufgrund der angespannten Budgetlage auf das Angebot einer warmen Mahlzeit verzichten. Wir sind sehr dankbar, dass Sach-, Geld- und Zeitspenden ausreichen, um unseren Gästen nach wie vor einmal täglich eine stärkende warme Mahlzeit anbieten zu können. Dafür gebührt allen Helfer*innen ein großer Dank! Ich möchte an alle Wiener*innen appellieren, uns auch weiterhin beizustehen, um gerade diese besonders vulnerable Personengruppe gut versorgen zu können“, so Rafael Kirchtag abschließend.

Pressebilder zur Aussendung

Presserückfragen
Svjetlana Wisiak, BA
Leitung Kommunikation
E: presse@vinzi.at
M: +43 676 8742 31 05

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